Snapmaker 2.0

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strubi_69
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Snapmaker 2.0

Beitrag von strubi_69 »

Ich habe nach langen überlegen welchen 3D Drucker ich mir zulegen soll, mich dann im Juli 2021 für den Snapmaker 2.0 entschieden. Davor habe ich mir viele Videos angeschaut auf YouTube, über diverse 3D Drucker verschiedener Hersteller. Warum habe ich mich für den Snapmaker entschieden. Der Snapmaker bietet drei Geräte in einem. Das war einer der Gründe, warum ich mich für den Snapmaker entschieden habe, weiters bietet der Snapmaker einen großen Druckraum.
Hier ein Paar Technische Daten:
Marke-Hersteller: Snapmaker
Bezeichnung: A350 (gibt es auch in zwei kleineren Versionen A150 & A250)
Drucktechnologie: FFF – FDM – LPD
Druckerdisplay: Touch Display
Extruder typ: Direkt Drive Extruder
Extruder Anzahl: Single
Schnittstelle: USB-Anschluss, WIFI-WLAN
Unterstützte Formate: STL, OBJ
Beheizte Bauplatte: JA
Filament Durchmesser: 1,75mm
Bauvolumen: 320 × 350 × 330 mm 3D-Druck (Heizbett bis 80 °C)
Lasergravur- Schnittfläche 320 × 350 mm
CNC-Fräse Schnittbereich 320 × 350 × 275 mm

Der Snapmaker kam in 2 großen Paketen, allein das Auspacken des Druckers macht Spaß und lässt einem staunen. Jedes Teil ist extra verpackt in einer hochwertigen Schachtel, um vor Transportschäden zu schützen. Die Bauanleitung gleicht einem Hochglanzmagazin.
Der Aufbau des Druckers war schnell erledigt, Die Bauanleitung dazu ist gut gemacht.
Nach den Anfangsschwierigkeiten, sprich ich hatte keine Erfahrung mit 3D Druck, hatte ich mich aber schnell in die Materie eingearbeitet. Es ist keine Hexerei sich dies anzueignen.
In der Zwischenzeit wurde der Drucker bereits intensiv von mir getestet, denke ich das ich den Anfängerstatus ablegen konnte und mich schon zu den Fortgeschrittenen zählen darf. Natürlich gibt es auch Nachteile beim Snapmaker.
Der Geräuschpegel vom Snapmaker ist, sagen wir mal gelinde ausgedrückt, erträglich. Das erste was ich geändert habe war der laute Lüfter von der Steuereinheit. Aber trotz der Einhausung vom Drucker ist er nicht leise, deshalb werde ich das Gehäuse vom Drucker innen mit Schaumstoff auskleiden.
Was mich auch sehr stört beim Snapmaker, das Kabelmanagement ist ein Chaos, da hätten die Macher des Snapmakers was Besseres abliefern können.
Bisher habe ich nur gedruckt, an die 3kg Filament habe ich schon verbraucht. Holzfilament habe ich auch schon versucht, bin aber daran gescheitert, weil man dafür eine Spezielle Düse braucht, welche ich mir schon besorgt habe, aber noch nicht getestet.
Die Ergebnisse von den Gedruckten Sachen, können sich sehen lassen. Am Anfang des Druckes lasse ich die Druckgeschwindigkeit auf 100%, wenn die ersten Schichten gedruckt sind, erhöhe ich dann auf maximal 190% und die gedruckten Sachen kommen fertig raus, wie sie sollen.
Ich habe auch viele Sachen gelesen oder gesehen, die ich nicht nachvollziehen kann, wie zum Beispiel die Haftung am Druckbett. Damit habe ich von beginn an keine Probleme. Ich reinige das Druckbett jedes Mal mit Isopropanol.

Im Oktober sollte ich noch Zubehör bekommen, damit ich mehrfärbig Drucken kann, ohne das Filament selbst zu wechseln. Es ist mir dann möglich mit vier verschiedenen Farben zu drucken oder drei Farben und wasserlösliches Stützmaterial.
Mein Fazit zum Snapmaker, es wurde in den Videos, die ich gesehen habe, nichts beschönigt oder schöngeredet. Ich selbst bin zufrieden mit dem Snapmaker, das Druckergebnis ist sehr zufriedenstellend, Die Software LUBAN hat zum Teil Macken, aber ich bin bisher zufrieden damit. Ich werde in naher Zukunft auch eine andere Software ausprobieren, aber dazu werde ich in einem Späteren Beitrag eingehen.
Ein Kritik Punkt ist mir noch eingefallen.
Zurzeit ist es nicht möglich eine kleinere oder größere Düse zu verwenden. Aber es soll sich in Zukunft ändern laut Snapmaker Forum
Ich würde mir diesen Drucker wieder kaufen.
:lol: the second place is the first place of the loser :lol:
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strubi_69
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Re: Snapmaker 2.0

Beitrag von strubi_69 »

Der Snapmaker 2.0 ist erhältlich in 3 Größen:

→ A150

160 × 160 × 145 mm 3D-Druck Bauvolumen (Heizbett bis 110 °C)
160 × 160 mm Lasergravur- und Schnittfläche
160 × 160 × 90 mm CNC-Fräse- und Schnittfbereich

→ A250

230 × 250 × 235 mm 3D-Druck Bauvolumen (Heizbett bis 100 °C)
230 × 250 mm Lasergravur- und Schnittfläche
230 × 250 × 180 mm CNC-Fräse- und Schnittbereich

→ A350

320 × 350 × 330 mm 3D-Druck Bauvolumen (Heizbett bis 80 °C)
320 × 350 mm Lasergravur- und Schnittfläche
320 × 350 × 275 mm CNC-Fräse- und Schnittbereich
:lol: the second place is the first place of the loser :lol:
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